KI-gestützte Architekturvisualisierung ist mehr als nur ein Buzzword. Bei Mirae entwickeln wir eigene, spezialisierte Modelle, die auf die Anforderungen der Schweizer Architektur und Immobilienbranche zugeschnitten sind. In diesem Artikel zeigen wir, wie wir unsere KI-Modelle trainieren und warum dieser Ansatz einen echten Unterschied macht.
Was bedeutet Modelltraining?
Modelltraining (auch Finetuning genannt) ist der Prozess, bei dem ein allgemeines KI-Modell auf eine spezifische Aufgabe spezialisiert wird. Statt ein generisches Bildgenerierungsmodell zu verwenden, das alles ein bisschen kann, trainieren wir Modelle, die Architekturvisualisierungen in höchster Qualität erzeugen — mit einem Verständnis für Schweizer Baumaterialien, Lichtverhältnisse, Architekturstile und Landschaften.
Eigene Datensätze als Grundlage
Die Qualität eines KI-Modells steht und fällt mit den Trainingsdaten. Wir haben über Jahre hinweg einen umfangreichen Datensatz aus eigenen fotorealistischen Renderings aufgebaut — tausende hochauflösende Bilder mit konsistenter Qualität. Jedes Bild ist sorgfältig kuratiert und repräsentiert den Qualitätsstandard, den wir von unseren Modellen erwarten. Dieser proprietäre Datensatz ist unser grösster Wettbewerbsvorteil.
Prompts und Captions
Jedes Trainingsbild wird mit detaillierten Beschreibungen (Captions) versehen: Architekturstil, verwendete Materialien, Lichtstimmung, Perspektive, Tageszeit und Umgebung. Diese Captions sind entscheidend dafür, wie präzise das Modell später auf Eingaben reagiert. Wir investieren erhebliche Zeit in die Erstellung dieser Beschreibungen — denn je genauer die Captions, desto kontrollierter und hochwertiger sind die generierten Ergebnisse.
Benchmarks und Qualitätskontrolle
Nach jedem Trainingsdurchlauf evaluieren wir die Modellergebnisse anhand strenger Benchmarks. Wir prüfen: Sind die Materialien realistisch? Stimmen die Proportionen? Wirkt das Licht natürlich? Sind typische Schweizer Architekturelemente korrekt dargestellt? Nur Modelle, die unsere Qualitätsstandards erfüllen, werden in der Produktion eingesetzt. Dieser iterative Prozess garantiert, dass unsere KI-Visualisierungen auf dem höchsten Niveau sind.
Warum ist das für die Schweiz wichtig?
Generische KI-Modelle kennen keine Schweizer Besonderheiten: die typischen Mineralputzfassaden, Schweizer Natursteine wie Vals-Quarzit, die spezifischen Lichtverhältnisse im Alpenraum oder die Architektursprache Schweizer Büros. Unsere spezialisierten Modelle verstehen diesen Kontext und liefern Ergebnisse, die authentisch und lokal relevant sind. Das macht den Unterschied zwischen einer generischen KI-Visualisierung und einer, die sich nahtlos in den Schweizer Kontext einfügt.
Fazit
Das Training eigener KI-Modelle ist aufwändig, aber es zahlt sich aus. Unsere Kunden profitieren von KI-Visualisierungen, die nicht nur schnell, sondern auch qualitativ hochwertig und authentisch schweizerisch sind. Wir sind überzeugt: Die Zukunft der Architekturvisualisierung liegt in spezialisierten KI-Modellen — und wir investieren heute in diese Zukunft.
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